Verpackung im Wandel

Verpackung im Wandel – warum sich jetzt alles ändert

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) gilt ab dem 12. August 2026 unmittelbar in allen EU-Mitgliedstaaten. Sie betrifft jedes Unternehmen, das Verpackungen in Verkehr bringt. Doch der Stichtag im August ist nur der Anfang: Die wirklich einschneidenden Pflichten folgen gestaffelt.

 

Ab 2028 werden harmonisierte Kennzeichnungspflichten mit maschinenlesbaren Codes verbindlich. Ab 2030 greifen Recyclingfähigkeits-Mindeststandards und Rezyklat-Quoten für Kunststoffverpackungen. Wer diese Fristen erst 2029 auf dem Radar hat, dem fehlt der Vorlauf für eine saubere Umstellung.

 

Unternehmen, die jetzt handeln, können Druckdaten kurzfristig anpassen, neue Pflichtinhalte ohne Produktionsstopp einarbeiten und kleinere Auflagen wirtschaftlich produzieren. Das sind Vorteile, die weit über die reine Compliance hinausgehen.

Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) – was auf Sie zukommt

Die EU-Verpackungsverordnung ersetzt die bisherige EU-Verpackungsrichtlinie und gilt als Verordnung direkt, ohne nationale Umsetzungsspielräume. Der Zeitplan ist gestaffelt.

 

Ab August 2026 greifen erste Pflichten wie PFAS-Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen und grundlegende Design-Anforderungen. Ab 2028 muss jede Verpackung eine harmonisierte Kennzeichnung zur Materialzusammensetzung tragen. Für Ihre Produktion bedeutet das neue, variable Pflichtinhalte auf jeder Einheit.

 

Ab 2030 dürfen nur noch Verpackungen mit nachgewiesener Recyclingfähigkeit in Verkehr gebracht werden, gleichzeitig gelten verbindliche Rezyklat-Mindestquoten für Kunststoffverpackungen, die sich bis 2040 nochmals deutlich verschärfen.

 

Die EU-Verpackungsverordnung ist dabei keine reine Materialvorschrift, sondern vor allem eine Prozess- und Datenverordnung. Variable Kennzeichnungen, kurzfristige Anpassungen bei Rezepturänderungen oder neuen Zielmärkten, einheitsspezifische Informationen auf jeder Verpackung: Das alles lässt sich mit statischen Druckplatten und langen Vorlaufzeiten nicht mehr wirtschaftlich abbilden. Genau hier setzt digitale Druckproduktion an.

Nachhaltigkeit – vom Trend zur Marktanforderung

Nachhaltigkeit ist in Deutschland kein Differenzierungsmerkmal mehr, sondern Marktzugang. Unternehmen ohne glaubwürdige Nachhaltigkeitspositionierung verlieren Handelspartner, Investoren und zunehmend regulatorische Spielräume.

 

Gerade im Verpackungsbereich ist die Wahrnehmung besonders kritisch: Verpackung steht emotional unter Beobachtung. Gleichzeitig bieten nachhaltige Verpackungslösungen messbare Vorteile: weniger Materialverbrauch, weniger Überproduktion, weniger Lagervernichtung.

 

Digitaler Verpackungsdruck unterstützt Nachhaltigkeitsziele direkt und messbar: keine Druckplattenchemie, geringere Makulatur, bedarfsgerechte Produktion und flexible Anpassung an regulatorische Änderungen ohne Restbestände.

Transparenz schafft Vertrauen

Digitale Transparenz wird zur neuen Standard-Erwartung von Endkunden und Handelspartnern. Verpackungen mit QR-Codes, Serialisierungsnummern und Rückverfolgbarkeit signalisieren Authentizität und Sorgfalt. Im Digitaldruck ist jede Verpackung eine Chance, Vertrauen zu schaffen – durch einzigartige Codes, Echtzeit-Produktinformationen und nachvollziehbare Lieferketten.

 

Dabei ist Transparenz nicht nur ein Kundenwunsch, sondern wird durch die PPWR und den Digital Product Passport (DPP) zur regulatorischen Pflicht. Verpackungen müssen künftig maschinenlesbare Codes tragen, über die Verbraucher auf Materialzusammensetzung, Recyclingwege und Herkunftsdaten zugreifen können. Team Jansen liefert die technische Basis dafür : vom Druck des Codes bis zur Verknüpfung mit Ihrem Produktdaten-Backend, vollständig umgesetzt auf Basis von Xerox- und XMPie-Technologie.

Markenschutz durch Authentifizierung

Produktfälschungen verursachen Umsatzverluste, Reputationsschäden und Haftungsrisiken. Serialisierung auf Verpackungsebene ist die wirksamste Gegenmaßnahme: Jede Einheit erhält einen einzigartigen, nicht reproduzierbaren Code, gedruckt mit Xerox-Produktionssystemen und verwaltet über XMPie.

 

Konsumenten erhalten beim Scan sofortige Echtheitsbestätigung. Hersteller gewinnen vollständige Rückverfolgbarkeit durch alle Vertriebsstufen. Team Jansen implementiert Serialisierung als integralen Bestandteil der Produktionsarchitektur.

Verpackung ist Touchpoint, nicht Endstation

Phygital bedeutet: Der Konsument hält eine physische Verpackung in der Hand und scannt einen Code. Das öffnet digitale Erlebnis- und Engagement-Pfade. Rezeptideen, Nachbestellungen, Loyalty-Punkte, Rabattcodes, Markenkommunikation – alles kann über die Verpackung aktiviert werden. Und jeder Scan liefert messbare Daten für Ihr Marketing: Wer scannt wann, wo und wie oft?

 

Der entscheidende Vorteil: Diese Daten fließen direkt in Ihr CRM und können für Folgeaktionen, personalisierte Angebote und Kampagnenoptimierung genutzt werden. Team Jansen realisiert Phygital-Verpackungen durchgängig: von der Produktion individueller Codes auf Xerox-Systemen über die Datenverwaltung mit XMPie bis zur Anbindung an Ihre Marketing-Automation – alles aus einer Hand.

Lokalisierte Verpackung wird wirtschaftlich

Globale Marken brauchen lokale Varianten: andere Sprachen, andere Zielgruppen, andere Regulatorik je Land und Region. Mit konventionellen Druckverfahren war das wirtschaftlich kaum darstellbar. Die Mindestauflagen waren zu hoch, die Rüstkosten zu teuer, das Lagerrisiko zu groß. Digitaldruck auf Xerox-Systemen löst dieses Dilemma: Selbst kleinste Losgrößen sind profitabel.

 

Das bedeutet konkret: Regionalkampagnen ohne große Mindestmengen, Testmarkt-Releases für neue Produkte, mehrsprachige Varianten für europäische Rollouts. All das wird mit der XMPie-Datenverwaltung und den Xerox-Produktionssystemen, die Team Jansen liefert und implementiert, vollautomatisch möglich. Sie definieren die Variante im System, der Rest läuft automatisch.

Lassen Sie uns über Ihre Verpackungsprozesse sprechen

Die EU-Verpackungsverordnung stellt Unternehmen nicht vor einen einzelnen Stichtag, sondern vor einen gestaffelten Umbau: Geltungsbeginn 2026, Kennzeichnungspflichten ab 2028, harte Recycling- und Rezyklat-Vorgaben ab 2030. Jede dieser Stufen verändert Ihre Druckdaten, Ihre Freigabeprozesse und Ihre Produktionsplanung.

 

Unternehmen, die jetzt auf digitale Verpackungsworkflows umstellen, gewinnen den Vorlauf, den sie brauchen. Und die Flexibilität, auch auf künftige Verschärfungen schnell zu reagieren.

 

Team Jansen begleitet Sie dabei als Komplettanbieter: von der Workflow-Analyse über die digitale Druckproduktion mit Xerox-Technologie bis zur Anbindung an Ihre bestehenden ERP- und Produktionssysteme. In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir gemeinsam, wo Ihr Verpackungsworkflow heute steht und welche Schritte für Ihr Unternehmen jetzt den größten Hebel haben.

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