13 Apr. Interpack 2026: Team Jansen und Xerox präsentieren die Zukunft des digitalen Verpackungsdrucks
Team Jansen, Deutschlands größter Xerox-Partner, zeigt auf der diesjährigen Interpack in Düsseldorf erstmals gemeinsam mit Xerox eine datengetriebene, vollautomatisierte Komplettlösung für den digitalen Verpackungsdruck. Die Lösung deckt den gesamten Produktionsprozess vom ERP-System bis zur fertigen, individualisierten Verpackung ab und läuft vollautomatisiert in einem Workflow. Herzstück ist die neue Xerox Proficio PX300.
Unser Fokus: „Early in Data. Ahead in Packaging.“
Die Verpackungsbranche steht vor einem Umbruch. Hersteller werden zunehmend mit Herausforderungen wie kleineren Losgrößen, steigenden regulatorischen Anforderungen und dem Ruf nach digitaler Transparenz konfrontiert. Team Jansen zeigt, wie Unternehmen diesen Wandel nicht nur bewältigen, sondern als Wettbewerbsvorteil nutzen können.

„Early in Data. Ahead in Packaging. Dieses Leitmotiv steht für unseren Ansatz, Verpackungsdruck neu zu denken. Wer früh auf datengetriebene Prozesse setzt, sichert sich entscheidende Vorteile in der Verpackungsproduktion. Auf der Interpack zeigen wir gemeinsam mit Xerox, wie ERP-Daten direkt in fertige, individualisierte Verpackungen überführt werden“
Ingo Retzmann
Inhaber und Geschäftsführer / Jansen GmbH & Co. KG
Warum jetzt handeln. Entwicklungen, die nicht warten
Wirtschaftliche Kleinauflagen, steigende Variantenvielfalt, mehr Sprachversionen und häufige regulatorische Updates. Und das ohne Druckplatten, ohne Mindestmengen. Die gezeigte Lösung ermöglicht schnelle Anpassungen an neue Kennzeichnungspflichten und Recyclinganforderungen sowie eine Personalisierung bis hin zum Unikat.
„Jede Verpackung kann einzigartig sein. Seriennummern, individuelle QR-Codes und 1:1-Marketingkampagnen lassen sich mit geringem Aufwand realisieren“, erklärt Ingo Retzmann.
Regulatorische Anforderungen werden verbindlich
Die EU-Verpackungsverordnung (PPWR) tritt am 12. August 2026 in Kraft, nur drei Monate nach der Interpack. Neue Kennzeichnungspflichten, strengere Recyclingvorgaben und der Digital Product Passport verändern, was auf Verpackungen stehen muss. Entscheidend ist vor allem, wie schnell sich diese Anforderungen umsetzen lassen.
Varianten nehmen zu, Auflagen sinken
Mehr Märkte, mehr Sprachen, mehr Produktvarianten. Konventionelle Druckverfahren mit Druckplatten und hohen Mindestmengen stoßen wirtschaftlich an ihre Grenzen. On-Demand Verpackungsdruck ohne Mindestmengen wird zur betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit.
Daten steuern die Produktion
Die Grenze zwischen IT und Verpackungsproduktion verschwindet. ERP- und PIM-Systeme liefern die relevanten Stammdaten bereits heute. In vielen Unternehmen werden diese jedoch noch manuell in Druckdaten übersetzt. Die Frage ist nicht ob dieser Medienbruch verschwindet, sondern wann.
Early in Data. Ahead in Packaging. Wer früh auf datengetriebene Prozesse setzt, sichert sich den entscheidenden Vorsprung in der Verpackungsproduktion.
Live auf der Interpack. Kein Vortrag. Ein laufendes System
Kein PowerPoint, kein Imagefilm. Am Stand erleben Sie einen vollständigen Produktionsworkflow. Live und in Echtzeit. Vom ERP bis zur fertigen Verpackung. Vier Schritte, ein durchgängiger Prozess.
ERP-Stammdaten als Ausgangspunkt
Produktnamen, Inhaltsstoffe, Sprachen, Chargennummern. Die Daten kommen direkt aus dem ERP und bilden die Grundlage für jede Verpackung. Ohne manuelle Übertragung, ohne Fehlerquellen.
Automatisierte Druckdatenerstellung
Layouts, variable Texte, Bilder und Daten werden automatisch zusammengeführt. Sprachversionen, Varianten und Designanpassungen entstehen regelbasiert. Ohne manuelles Eingreifen pro Variante.
Digitale Produktion auf der Xerox Proficio PX300
Ultra-HD-Auflösung mit 2400 × 2400 DPI, optionale fünfte Farbstation für Sonderfarben, KI-gestützte Kalibrierung. Die im Oktober 2025 vorgestellte Proficio PX300 ist erstmals in einem durchgängigen Verpackungsworkflow live zu sehen.
Connected Packaging
Jede Verpackung erhält einen individuellen QR-Code für Rückverfolgbarkeit, Markenschutz, digitale Kundenkommunikation und perspektivisch den Digital Product Passport. Die Verpackung wird vom Packmittel zum messbaren digitalen Touchpoint.
Live-Demo: Ihre personalisierte Verpackung in Minuten
Konfigurieren Sie Ihre eigene Verpackung direkt am Stand. Name, Unternehmen, Sprache, QR-Code, Sicherheitsmerkmal. Wenige Minuten später halten Sie das fertige Produkt in der Hand.
Die entscheidende Frage. Ist das für Ihr Unternehmen relevant
Man könnte sagen, digitaler Verpackungsdruck ist für jedes Unternehmen relevant. Das wäre einfach. Aber nicht korrekt. Die Realität ist klar. Nicht jedes Unternehmen braucht das jetzt.
Der Einsatz lohnt sich vor allem dort, wo Varianten, Sprachversionen oder regulatorische Änderungen regelmäßig auftreten. Wo Kleinauflagen wirtschaftlich produziert werden müssen. Und wo Verpackung mehr ist als ein Packmittel. Nämlich ein Kommunikationskanal mit Rückverfolgbarkeit, Markenschutz und Perspektive auf den Digital Product Passport.
Ob das auf Ihre Situation zutrifft, lässt sich schnell klären.
Als größter Xerox-Partner in Deutschland bringt Team Jansen über 35 Jahre Erfahrung in Drucktechnologie und Systemintegration ein. Wir verstehen uns nicht als Händler, sondern als Integrator. Wir verbinden Ihre bestehenden Systeme wie ERP, PIM und Produktionsplanung zu einem durchgängigen Workflow. Die Drucktechnologie kommt von Xerox. Die Automatisierung von XMPie. Beratung, Implementierung und Support aus einer Hand.
Schluss mit Annahmen. Das zeigt die Praxis
| Häufige Annahme | Was wir in der Praxis sehen |
|---|---|
| ✗„Digitaldruck ist nur für Labels.“ | ✓Faltschachteln, Folien, Sekundärverpackungen. Die Technologie deckt längst das volle Spektrum ab. |
| ✗„Eine ERP-Integration ist zu komplex.“ | ✓Standardisierte Schnittstellen machen die Anbindung planbar. Erste Projekte laufen innerhalb weniger Wochen. |
| ✗„Das lohnt sich erst ab großen Volumen.“ | ✓Genau umgekehrt. Digitaldruck rechnet sich besonders bei kleinen Auflagen. Keine Druckplatten, keine Mindestmengen. |
| ✗„Konventioneller Druck ist günstiger pro Stück.“ | ✓Nur beim Stückpreis. Rechnet man Lagerkosten, Obsoleszenz und Rüstkosten ein, dreht sich das Bild. Besonders bei variablen Inhalten. |
Nicht Theorie. Läuft bereits
Die auf der Interpack am Stand von Team Jansen gezeigte Lösung basiert auf realen Projekten.
Mehrsprachige Kleinauflagen wirtschaftlich produzieren
Ein deutscher Spezialitätenhersteller produziert heute individualisierte Verpackungen in mehreren Sprachen bei kleinen Losgrößen. Über die direkte ERP-Anbindung und automatisierte Sprachversionierung werden jährlich rund 20 Millionen Etiketten erzeugt. On demand, ohne Mindestmengen, bei durchgängiger Markenkonsistenz.
Obsoleszenz vermeiden bei hoher Variantenvielfalt
Ein internationaler FMCG-Konzern mit über 300 Produktvarianten und 40 Sprachen stand vor massiver Obsoleszenz. Bis zu 80 Millionen Labels pro Jahr mussten bei regulatorischen Änderungen teilweise vernichtet werden. Mit der Umstellung auf datengetriebene Digitalproduktion entfällt die Vorproduktion auf Lager. Neue Kennzeichnungen fließen direkt aus den aktualisierten Stammdaten in die laufende Produktion.
Nächster Schritt. Klären, ob es für Sie relevant ist
Wenn Sie bis hier gelesen haben, gibt es in Ihrem Unternehmen bereits ein konkretes Thema. Varianten, Losgrößen, Sprachversionen oder regulatorische Anforderungen. Die entscheidende Frage ist jetzt, ob digitaler Verpackungsdruck dafür der richtige Hebel ist und wo sich ein Einstieg konkret lohnt.
Genau das klären wir gemeinsam. Im Klarheitsworkshop analysieren wir Ihre Ausgangssituation strukturiert und ohne Umwege. Sie erhalten eine klare Einschätzung, wo Potenziale liegen und wie ein sinnvoller Einstieg ausehen kann.
Erleben Sie den gesamten Workflow live auf der Interpack in Düsseldorf. Vereinbaren Sie direkt einen Termin am Stand oder starten Sie vorab mit einem kurzen Gespräch.
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FAQ
Was ist digitaler Verpackungsdruck?
Digitaler Verpackungsdruck bezeichnet die Produktion von Verpackungen direkt aus digitalen Druckdaten, ohne Druckplatten und ohne Mindestmengen. Im Gegensatz zu konventionellen Verfahren wie Flexo- oder Offsetdruck ermöglicht er wirtschaftliche Kleinauflagen, variable Daten (z. B. Sprachversionen, Seriennummern) und schnelle Anpassungen bei regulatorischen Änderungen.
Was bedeutet ERP-Integration im Verpackungsdruck?
ERP-Integration bedeutet, dass Stammdaten aus Ihrem ERP-System (Produktnamen, Inhaltsstoffe, Sprachen, Chargen) direkt und automatisiert in die Druckdatenerstellung fließen. Manuelle Datenübertragung und Fehlerquellen entfallen. Das Ergebnis: kürzere Time-to-Market und konsistente Verpackungsdaten.
Was ist Connected Packaging?
Connected Packaging macht jede Verpackung zu einem digitalen Touchpoint, über individuelle QR-Codes, die Rückverfolgbarkeit, Markenschutz, digitale Kundenkommunikation und perspektivisch den Digital Product Passport ermöglichen. Die Verpackung wird vom reinen Packmittel zum messbaren Informationsträger.
Was zeigt Team Jansen auf der Interpack 2026?
Team Jansen und Xerox präsentieren in Halle 8b, Stand D11 eine durchgängige Lösung für digitalen Verpackungsdruck: vom ERP-System über automatisierte Druckdatenerstellung bis zur fertigen, individualisierten Verpackung auf der neuen Xerox Proficio PX300. Besucher können ihre eigene personalisierte Verpackung konfigurieren und mitnehmen.

